Puderzucker-Panik auf Sylt: 412 Kampener nach „Schnee-Sniffing“ in Notaufnahme

kampen schnee

KAMPEN – Es hätte das größte Luxus-Event des Winters werden können: Als am Dienstagmittag eine feine weiße Schicht den Strand von Kampen überzog, hielten die ansässigen Nobel-Einwohner dies nicht für ein meteorologisches Phänomen, sondern für ein verspätetes Weihnachtsgeschenk des kolumbianischen Kartells. Nun liegt die lokale High Society flach.

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Was als „Free-for-all-Buffet“ missverstanden wurde, entpuppte sich als profaner gefrorener Niederschlag. Alle 492 Einheimischen mussten mit akuten Erfrierungen der Nasenschleimhäute und schweren Nebenhöhlenentzündungen in die umliegenden Kliniken eingeliefert werden. Die Lage ist so dramatisch, dass schwerste Fälle mit dem Hubschrauber auf das Festland ausgeflogen werden mussten, da die örtlichen HNO-Kapazitäten durch schlagartig vereiste Stirnhöhlen kollabierten.

„Die Qualität war unterirdisch“

„Ich dachte mir noch: Mensch, Christian, das Zeug ist heute aber verdammt kalt und feucht“, berichtet ein betroffener Immobilienmakler (54), während er in der Notaufnahme auf seinen Abtransport wartet und sich eine Heizdecke um das gerötete Gesicht zieht. „Aber bei der Menge stellt man keine Fragen. Ich habe direkt den Kopf reingesteckt und tief eingeatmet. Dass es sich um kristallisiertes Wasser handelte, ist eine bodenlose Frechheit. Wo bleibt da die Qualitätskontrolle am Buhne 16?“

Augenzeugen berichten von bizarren Szenen: Pelzmantelträger pflügten auf allen Vieren den Strand um und versuchten, ganze Dünenschnitte zu inhalieren. Ein lokaler Gastronom versuchte sogar, den „Stoff“ mit einer Kreditkarte zu Linien zu schieben, scheiterte aber kläglich an der Konsistenz und der einsetzenden Kernschmelze.

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